Was den Dorfmarkt bewegt ...
Hier finden Sie unsere saisonalen Angebote, bevorstehende Anlässe und andere Aktualitäten.
16 Jahre Dorfmarkt - Abschlussfest - Abverkauf
Endspurt im Dorfmarkt!
Vielen Dank allen für das tolle Fest am letzten Samstag!
Jetzt muss alles raus! Kommt vorbei und profitiert von guten Preisen!
Der Abverkauf läuft noch bis morgen, Samstag, 27. Juni.
... und nebenbei ist es im Dorfmarkt kühler als draussen ...
Medienmitteilung vom 19. Januar 2026
Wuppenau soll einen Volg erhalten
Aus dem «Dorfmarkt VITAplus» wird ein Volg: Das entschieden die Genossenschafterinnen und Genossenschafter an der ausserordentlichen Versammlung vom Freitagabend, 16. Januar 2026.
So viele Genossenschaftsmitglieder wie noch nie folgten der Versammlungseinladung: Sie wollten mitbestimmen, wie es mit dem «Dorfmarkt VITAplus» weitergeht. Der Entscheid fiel knapp zugunsten eines Volg-Ladens aus. Im letzten Sommer hatte die Verwaltung informiert, dass der Volg ab Sommer 2026 als Betreiber des Dorfmarkts einsteigen soll. Dann wird mit Regula Zürcher eine der beiden bisherigen Geschäftsleiterin pensioniert. Ihre Kollegin Miriam Ritetz packt gleichzeitig eine neue berufliche Herausforderung an. Die Verwaltung hatte verschiedene Nachfolgelösungen geprüft und war zum Schluss gekommen, dass die Weiterführung des Dorfmarkts in der heutigen Form insbesondere aus finanziellen Gründen nicht möglich ist.
Zwei Varianten zur Auswahl
Eine Gruppe aus Genossenschaftsmitgliedern wollte es genau wissen und stellte ihrerseits Abklärungen an. Die Verwaltung verschob deshalb die ursprünglich für Mitte November 2025 vorgesehene Abstimmung über den Vorvertrag mit Volg auf den 16. Januar 2026. An der ausserordentlichen Versammlung gelangten so zwei Varianten zur Abstimmung: einerseits die von der Verwaltung vorgeschlagene Lösung mit einem Volg-Laden, andererseits die von der Genossenschaftsgruppe favorisierte Lösung mit einem Prima-Laden. Karl Heuberger von der Gruppe «Pro Dorfmarkt mit Prima» argumentierte insbesondere, dass mit der Prima-Lösung weiterhin ein breites Sortiment an lokalen Produkten angeboten werden könne. Zudem solle der Dorfmarkt seinen Treffpunkt-Charakter dank der Prima-Variante stärker beibehalten können. Die Verwaltung zeigte ihrerseits die finanziellen Herausforderungen auf, mit denen der Dorfmarkt schon heute konfrontiert sei. Anstehende Investitionen – insbesondere in die Kühlanlage – würden diese verschärfen. Durch den Einstieg von Volg müsste die Genossenschaft das finanzielle Risiko nicht mehr selbst tragen. Die Volg-Variante stelle aus Sicht der Verwaltung eine realistische und umsetzbare Perspektive dar, um die Nahversorgung im Dorf auch zukünftig zu sichern.
Dorfmarkt bis Ende Juni offen
Argumente von beiden Seiten fanden Zustimmung: Die Genossenschafterinnen und Genossenschafter entschieden sich bei zwei Enthaltungen mit 58 zu 54 Stimmen knapp für die Volg-Lösung. In der abschliessenden Abstimmung genehmigten sie den Vorvertrag mit Volg (82 zu 23 Stimmen). Domenica Frigg, Präsidentin der Dorfmarkt-Verwaltung, bedankte sich bei der Gruppe «Pro Dorfmarkt mit Prima», die dank ihres Engagements eine Auswahl und eine intensive Diskussion ermöglicht habe. Sie appellierte an alle, dem Volg eine Chance zu geben und die Einkaufsmöglichkeit im Dorf weiterhin zu nutzen. Der «Dorfmarkt VITAplus» bleibt noch bis Ende Juni 2026 in der heutigen Form geöffnet.
Abstimmung an der ausserordentlichen Generalversammlung vom 16. Januar 2026
Vermietung an Volg oder Konzept "Pro Dorfmarkt mit Prima" - eine knappe Entscheidung
An der ausserordentlichen Generalversammlung vom 16. Januar 2026 wurde über die zukünftige Ausrichtung des Dorfmarktes abgestimmt. Nach intensiven Vorarbeiten und einer engagierten Diskussion konnte an der Versammlung eine Entscheidung getroffen werden.
Das Abstimmungsergebnis lautet wie folgt:
Pro Dorfmarkt: 54 Stimmen
Vermietung an Volg: 58 Stimmen
Enthaltungen: 2
Die Verwaltung dankt allen Genossenschafterinnen und Genossenschaftern für die aktive Teilnahme an der Versammlung sowie für die konstruktive Auseinandersetzung mit dem Thema.
Dem Arbeitskreis "Pro Dorfmarkt mit Prima" wird für seinen Einsatz und die geleistete Arbeit gedankt.
Information - vor der Abstimmung am 16. Januar 2026
Der Dorfmarkt heute – und warum wir diese Anschlusslösung vorbereitet haben
Der Dorfmarkt besteht bis zum 27. Juni 2026 in der heutigen Form weiter. Er ist ein fester Bestandteil unseres Dorflebens: ein Ort der Nahversorgung, der Begegnung und der regionalen Produkte. Viele Menschen identifizieren sich mit diesem Laden, seiner Vielfalt und seiner besonderen Atmosphäre. Diese Wertschätzung teilen auch wir als Verwaltung.
Gleichzeitig ist es unsere Aufgabe, die langfristige Sicherung der Nahversorgung im Dorf verantwortungsvoll zu prüfen und vorzubereiten. Aus diesem Grund hat die Verwaltung in den vergangenen Jahren intensiv an einer Anschlusslösung gearbeitet.
Alltag im Dorfmarkt – hohe Qualität, hoher Aufwand
Der heutige Betrieb ist anspruchsvoll und mit einem sehr hohen personellen Einsatz verbunden:
- Betrieb an 6 Tagen pro Woche
- rund 13 Arbeitsstunden pro Tag
- insgesamt rund 640 Stellenprozente Beschäftigung
- davon 341 % bezahlte Stellen
- rund 200 % Integrationsplätze
- zusätzlich hohe Leistungen von Freiwilligenarbeitenden
Diese Struktur ermöglicht das breite Angebot und die persönliche Betreuung, ist jedoch dauerhaft nur mit sehr hohem finanziellem und organisatorischem Aufwand aufrechtzuerhalten.
Langjähriger Prüfprozess durch die Verwaltung
Die nun vorliegende Anschlusslösung ist nicht kurzfristig entstanden. Seit mehreren Jahren prüft die Verwaltung unterschiedliche Szenarien:
- Gespräche mit sozialen Institutionen und möglichen Partnern
- Prüfung alternativer Betriebsmodelle
- Abklärungen mit verschiedenen Detailhändlern
Ziel war stets, eine realistische, wirtschaftlich tragfähige Lösung zu finden, die eine verlässliche Nahversorgung im Dorf sicherstellt. Mehrere Ansätze mussten verworfen werden, da sie entweder finanziell nicht umsetzbar waren oder keine langfristige Perspektive boten.
Warum die Anschlusslösung mit Volg vorbereitet wurde
Als Geschäftsleitung und Verwaltung ist uns bewusst, dass der Dorfmarkt in seiner heutigen Form geschätzt wird. Der Entscheid, eine Anschlusslösung vorzubereiten, ist uns nicht leichtgefallen. Er ist das Ergebnis eines langen Abwägungsprozesses zwischen Wunsch und Realität, zwischen Ideal und Verantwortung.
Unser Ziel ist es,
- die Nahversorgung im Dorf zu sichern,
- eine stabile, tragfähige Lösung zu ermöglichen,
- und Planungssicherheit für die Zukunft zu schaffen.
Die erarbeitete Anschlusslösung mit dem Volg stellt aus Sicht der Verwaltung eine realistische und umsetzbare Perspektive dar, um dieses Ziel zu erreichen.
Die Genossenschafter:innen werden am Freitag, 16. Januar 2026, 20:00 Uhr im Rest. Nollen, Hosenruck über die Zukunft des Dorfmarktes abstimmen. Diese Informationen sollen dazu dienen, die Ausgangslage, den Alltag im Betrieb und die Beweggründe der Verwaltung transparent darzulegen.
Unabhängig vom Entscheid danken wir allen, die sich mit dem Dorfmarkt verbunden fühlen und sich mit Engagement und Interesse an dieser wichtigen Frage beteiligen.
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